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Der Winter ist nun auch bei uns angekommen. Unserem Flo reicht das aber noch nicht, deswegen ist er nach Island auf’s Iceland Airwaves Festival gefahren und wird die nächsten Tage von dort berichten. Hier also Folge 1…

Sykur @NASA 2011. Copyright: Alle Rechte vorbehalten von Iceland Airwaves

Es gibt grundsätzlich viele Gründe, nach Reykjavík zu fahren. Aber kaum einen, dies im Herbst zu tun. Es wird früh dunkel. Es regnet beinahe durchgehend. Es ist kalt. Traumurlaub sieht anders aus, zumal unter diesen Umständen selbst Tagestouren ins atemberaubende Umland wenig Spaß machen. Also nicht keinen Grund, aber wer kann, kommt im Sommer oder Frühjahr.

Ein Ereignis bietet allerdings jedes Jahr Ende Oktober einen perfekten Anlass, doch hinzufliegen: Das Iceland Airwaves Festival.Seit 1999 findet dieses Indoor Festival statt und hat sich seitdem jedes Jahr mehr als einzigartiges Event etabliert, bei dem neben internationalen Bands und Künstlern vor Allem isländische Acts auftreten.

Diese Mischung ist vor Allem deshalb so spannend, weil die isländische Musikszene in all ihrer Vielfältigkeit sonst kaum außerhalb der Insel in Erscheinung tritt. Klar, Sigur Ros, Björk und mittlerweile auch GusGus und Of Monsters And Men – eine Hand voll Acts tröpfelt immer mal wieder über den Atlantik. Wie vielfältig in Genres und Ausprägung in Island musiziert wird, hört man sich allerdings am besten vor Ort an! Die isländische Musikszene ist intensiv und pulsierend, allerdings häufig auch kurzlebig und sehr lokal. Die beste Zeit, hiervon in einer kurzen Zeit einen mitreißenden Eindruck zu bekommen, ist Iceland Airwaves.

Publikum beim Airwaves 2011. Copyright: Alle Rechte vorbehalten von Iceland Airwaves

Das Festival selbst findet 2012 in über 10 verschiedenen Venues statt, die vielen, vielen Kaffees, Galerien, Museen und Geschäfte, in denen spontane Off-Venue Auftritte stattfinden nicht einmal mitgezählt. Von Mittwoch an steht Reykjavík Kopf mit Musik an jeder Ecke. Eine Auswahl der Artists findet ihr hier.

Ich bin gestern hier angekommen und werde euch in den nächsten Tagen auf dem Laufenden halten, welche Bands sich lohnen und gelohnt haben, welches Konzert spontan eskalierte ist und wie alle Beteiligten im Nachhinein mit dieser Situation umgehen.

Übrigens auch einen Blick wert: Die Festivalseite der Zeitung The Reykjavík Grapevine.




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