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Dank Visit Sweden und Lufthansa durfte ich vor einiger Zeit ein kurzes, aber wunderschönes Wochenenende in Stockholm verbringen. Zwar war alles verregnet und grau, aber wer innen drin genug Konfetti gespart hat, kann sich trotzdem an der schwedischen Hauptstadt erfreuen. Und zwischen essen und laufen und gucken und dem großen Hotelbett habe ich auch noch ein paar Fotos gemacht, die nun in einem kleinen Büchlein erschienen sind. Mit ihren Fotos bereichert haben das Buch u.a. die tollen Menschen von Finding Berlin, Smaracuja, Just Travelous und Freunde von Freunden sowie viele andere.

Wir verlosen jetzt 2×1 Exemplar des kleinen Schwedenbuches unter allen, die bis Mittwochabend 22 Uhr ihre schönste Schwedenerinnerung unter diesem Posting mit uns teilen.


Die Veranstaltung zum Release findet diesen Sonntag statt und hier steht alles wichtige dazu:




  1. stiller am Montag, 26. November, 2012

    Ich war ja beschämenderweise noch nie in Schweden und daher habe ich eigentlich bloß zwei schöne Schwedenerinnerungen, die hier spielen:

    Meine erste CD überhaupt ist eine schwedische, nämlich Happy Nation der wahnwitzigen Ace of Base. Und um musikalisch ähnlich hochwertig zu bleiben gleich die zweite Schwedenerinnerung hinterher, nämlich eine Zugfahrt mit unseren schwedischen Praktikanten im Frühjahr von Düsseldorf zurück nach Köln und einer gemeinsam Jam-Session von Backstreet Boys-Songs. Hell yeah Gothenburg-Style!

  2. stefanie am Montag, 26. November, 2012

    Die schönste Schwedenerinnerung? Die hat mit Wetter zu tun. Ich glaube die schönste Schweden-Wetter-Erinnerung ist die an den Nachmittag, an dem ich mit Heike vor dem Gebäude saß, in dem heute das Fotografiska ist. Wir konnten und da gerade noch unters Dach retten, weil es angefangen hat zu schütten. Unterm Dach wars trocken, wir hatten Brotzeit dabei und warteten auf das Ende des Schauers. Das kam auch, und zwar mit dem schönsten Licht, das ich je gesehen habe. Ganz gamla stan war pastellfarben, wie durch einen Filter. Und die Pfützen glänzten, und die Straßenlaternen wurden völlig geblendet von dem vielen Licht, das auf einmal wieder vom Himmel kam. Hach.

  3. verena. am Montag, 26. November, 2012

    Der Moment als nach Wochen des herumreisens durch Skandinavien ein Gefühl der inneren Ruhe eingekehrt ist. Als die wenigen Menschen, die sich Ende August noch am Strand von Ystad die letzten warmen Sonnenstrahlen gespeichert hatten, aufgebrochen waren und nur noch wir da waren. & unser Zelt und das Meer.

  4. rrho am Montag, 26. November, 2012

    Bei einer Kanutour frühmorgens durch den sich lichtenden Nebel paddeln, mitten hinein in ein Schilflabyrinth, in der Hoffnung einen früh äsenden Elch zu sehen. Alles ist still, und das erste Sonnenlicht verzaubert den Nebel. Angeblich hat das Kanu vor uns die Umrisse eines Elchs gesehen, aber als wir näherkommen, ist er schon verschwunden; und lange, lange sind wir noch auf der Suche nach dem großen Schatten im leuchtenden Weiß.

  5. Tim Hendrik Juhl am Montag, 26. November, 2012

    Ich habe mich mal im Bällebad bei IKEA versteckt und meinen Eltern haben mich fast vergessen. Das war eigentlich gar nicht so schön, wenn ich daran zurückdenke.

  6. Conny am Montag, 26. November, 2012

    Ich war vor 5 Jahren das erste Mal in Malmö! Ein Traum wurde wahr, als ich über die Öresundbrücke fuhr, hatte ich feuchte Augen. Was für ein umwerfender Anblick.
    Wir haben Malmö zur Zeit des Malmö Festivalen besucht und ich durfte bei super Wetter tolle Bands live erleben! Zudem waren wir über meinem Geburtstag da, so dass es Nachts einen Birnen Cidre und schwedischen Kuchen gab. Und ich habe im Bus auf schwedisch Tickets bestellt, hach!

    Ich vermisse Schweden!

  7. anika am Montag, 26. November, 2012

    ich bin zwei wochen mit dem auto durch ganz schweden gekurvt und an jedem abend stand ich an einem anderen see mit unglaublich fantastischer aussicht. als eines morgens dann die sonne durchs seitenfenster mich um sechs wachgerüttel hat, bin ich statt mich grummeld umzudrehen, kurzerhand aufgestanden, die 10 meter an den strand gepurzelt und bin nach einem verzaubernden spaziergang einfach in den see gehopst. es war eisekalt, ich hab mir meinen allerwertesten abgefroren, aber danach war ich wach! und einen so schönen morgen hab ich noch nie erlebt. daran denk ich gern zurück…hach.

  8. Jael am Montag, 26. November, 2012

    Bullerbütage, was man braucht um glücklich zu sein ist ein See, eine kleines Holzhaus und sonst nur viel Platz, die Natur, den Wald, die Sonne auf der Haut, barfuß über Tannennadeln und Kieselsteine laufen hinein ins Wasser. Die Seen hier sind nicht klar, sondern trüb, Wasser aus dem Moor, und man bekommt ganz weiche Haut davon, sogar an den schrundigen Stellen am Ellenbogen. Wir gehen angeln, sammeln Pilze, liegen den Rest des Tages in der Sonne und lesen, wir brauchen nicht viel, wir sind Kinder, das ist unser Lönneberga, wir dürfen selbst so stark wie Pippi sein, so mutig wie Ronja, es ist so still hier, dass mein Vater uns noch singen hören kann, wenn er mit seinem Boot fünf Kilometer entfernt am anderen Ende des Sees ist. Das sind die Sommer unserer Unbeschwertheit, in denen wir uns einen Vorrat anlegen an Preiselbeeren und Hechten und Pfifferlingen, einen Vorrat an Erinnerungen, hell und klar wie die langen Tage, die noch lange in uns glühen.

  9. Anne am Montag, 26. November, 2012

    Selbst gepflückte Erdbeeren mit dieser weißen Sache, die irgendwas zwischen Créme fraiche und Mascapone ist,aber anders, besser, die perfekte Ergänzung zu den Erdbeeren. Und davon eine Portion am Morgen, fünf am Tag, drei am Abend.

  10. Viruletta am Montag, 26. November, 2012

    Direkt nach dem Abi habe ich damals mit zwei Freundinnen eine Interrailtour durch Skandinavien gemacht. Es war ein wundervoller, sanfter Sommer und in die Zeit unseres Schwedenaufenthaltes fiel glücklicherweise auch das traditionelle Midsommar-Fest. Da wir sehr viel rumreisten und meistens nur zwei oder drei Tage an ein und demselben Ort verbrachten, kamen wir auch an diesem Tag erst nachmittags in der Stadt unserer Wahl, Görteborg, an. Unweit des Bahnhofes lief uns ein junges Pärchen über den Weg, was auf uns sofort sympathisch wirkte, also sprachen wir die beiden an. Wir wollten wissen, ob sie einen Insider-Tipp für uns hätten – wir waren zum ersten Mal in der Stadt und hatten noch keine Idee, wo wir den Abend verbringen wollten. Sie erklärten uns, dass das Midsommar-Fest traditionell eher im Kreis von Freundinnen und Bekannten gefeiert würde und sie nur von privaten Feiern wüssten. Nachdem sie sich kurz miteinander auf schwedisch verständigt hatten, zückte die Frau ihr Handy und führte ein Gespräch, von dem wir ebenso wenig verstanden wie von dem vorausgegangenen Dialog. Als sie aufgelegt hatte, lächelte sie uns an und verkündete, dass wir die beiden am Abend begleiten könnten, wenn wir Lust dazu hätten. Wir sagten natürlich sofort zu! Als das geklärt war, fragten sie uns, ob wir uns schon einen Schlafplatz für die Nacht gesucht hätten und luden uns ebenfalls zu sich nachhause ein. So eine Gastfreundschaft von zwei Menschen, für die wir ein paar Minuten zuvor noch Fremde gewesen waren, habe ich nie wieder erlebt. Wir verbrachten einen tollen Tag und einen noch schöneren Abend zu zusammen und Schweden hatte spätestens zu diesem Zeitpunkt unwiderruflich mein Herz erobert.

  11. lisa am Montag, 26. November, 2012

    in dem monat, den ich in schweden mit dem auto unterwegs war, gab es viel zu viele schöne momente, als dass ich einen liebling hätte. hier also einer der top 10: wir fuhren spätabends über leere landstraßen, zu beiden seiten von dichtem wald gesäumt, der sich alle zehn kilometer lichtete und einen dieser postkartenseen freigab; eigentlich waren wir auf der suche nach einer pension, um dort die nacht zu verbringen – als wir nach stunden noch immer nichts gefunden hatten, stellten wir das auto einfach an einem dieser seen ab, packten unsere schlafsäcke aus und machten unser lager unter einem baum fertig. frühmorgens wurden wir durch die vögel und die sonne geweckt, badeten im see – oder eher: staksten ängstlich hinein und kreischten auf ob der kälte des wassers – und verbrachten dann ein tolles frühstück mit kaffee vom gaskocher, knäckebrot und nutella. :)