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Es ist wieder soweit: Der Travelettes Flea Market findet am 4. Dezember im Dr. Pong an der Eberswalder Straße in Berlin statt! Zwischen 10 und 18 Uhr könnt ihr dort eure ausrangierten Stücke verkaufen oder einfach in den Schätzen anderer wühlen. Schon das letzte Jahr dabei gewesen werden wir dieses Jahr wieder vor Ort sein und auch das eine oder andere Sneaker Schmankerl zum Verkauf freigeben. Und wir freuen uns, euch dort zu sehen. Und mit euch Kuchen zu essen, denn natürlich wird der mitgebrachte Kuchen wieder für einen guten Zweck verkauft. Eine Tombola soll es dieses Jahr auch geben. Und: Glühwein. Anmelden zu diesem Spektakelatius könnt ihr euch mit einer Mail an fleamarket@travelettes.net, die Standgebühr beträgt 5 Euro.

Ich hab’s ja sonst nicht so mit Modeblogs, ich lese viele, vergöttere ein paar, aber oft kriege ich Falten und ich weiß nicht genau, wieso ich immer wieder gucke und mich dann wundere, dass vieles davon ja dann doch irgendwie ähnlich aussieht, man bastelt sich halt so seine eigene Glamour für’s Flugzeug zusammen, die man dann halt liegenlässt, als wäre nie etwas gewesen. Meistens. Und dann kommt hier und da mal wieder etwas Schönes, etwas, das überrascht, etwas, das du immer wieder anguckst und anguckst und anguckst und hachst und anguckst und seufzt und anguckst und… So auch das Streetstyleblog der italienischen GQ namens Style Types. Ich habe nichts übrig für die GQ im Allgemeinen und auch nicht im Besonderen, aber hier findet sich durch und durch schön anzusehende Kleidung, Ästhetik in Bildern und Hach-Momente.

Hannah hat in New York gesehen, dass wir hier ein kleines Klamottenrevival veranstalten und sich auch an einige ihrer outfittechnischen Ausflüge erinnert. Daraus geworden ist ein kleiner Blogeintrag drüben bei ihr, aus dem wir euch eine besonders schöne Variante des klassischen Klischeehipsters, den man heute irgendwo zwischen H&M und Frozen Yoghurt finden kann, nicht vorenthalten wollen.

Aus unserer Reihe “Weil wir früher schon Hipster waren” präsentieren wir heute: Die großartige Nina Windisch und ihr Role Model Outfit.

Woran liegt das, dass wir uns gerade so stark an unsere Kindheit erinnern? An die Fernsehserien, die Lieder und unsere Helden. Liegt´s am älter werden generell oder waren die späten 80er Jahre einfach eine Zeit, in der alle den American way of life noch unhinterfragt zelebrierten? Mit Coca Cola, Hubba Bubba und Gangster Rap. Damals wie heute ist mein Kleidungsstil inspiriert von Vorbildern. Mein erstes Vorbild war mein großer Bruder.

Manchmal guckste nicht richtig und dann guckste nochmal und dann denkste: “Genau SO bin ich früher rumgelaufen.” Geht mir mittlerweile häufiger so, die auf der Straße herumlaufenden, angezogenen Menschen erinnern mich meistens an meine Phase zwischen 6 und 10 Jahren, in der ich meine Klamotten bevorzugt selbst und mit großer Euphorie aussuchte. Meine Lieblingsfarbe war Lila, Zöpfe fand ich blöd und geärgert habe ich mich jedes Mal, auch nach Jahren noch, wenn mich jemand aus diesen Gründen (und wegen meiner Frisur) für einen Jungen hielt.

Aus unserer Reihe “Weil wir früher schon Hipster waren” präsentieren wir heute: Das Festivaloutfit. Was heute auf Melt und Konsorten herumhüpft und danach in Mode- und Lifestyleblogs landet, trug ich mit Vorliebe an unserem Entengrützentümpel im Garten zum Angeln.